Retrofit als Wachstumstreiber
Copa‑Data erzielt 2025 in Deutschland starkes Umsatzwachstum
Donnerstag, 05. Februar 2026
| Redaktion
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Jürgen Schrödel, Managing Director Copa-Data Deutschland
Jürgen Schrödel, Managing Director Copa-Data Deutschland, Bild: Copa-Data

Copa‑Data hat im Jahr 2025 seinen Umsatz in Deutschland auf 29 Millionen Euro erhöht. Dies entspricht einem Wachstum von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit entwickelt sich der deutsche Markt weiterhin positiv, auch vor dem Hintergrund eines insgesamt widersprüchlichen wirtschaftlichen Umfelds. Gruppenweit erzielte Copa‑Data ein Umsatzplus von 21 Prozent und setzt damit seinen kontinuierlichen Wachstumskurs fort. Deutschland zählt zu den strategisch wichtigsten Märkten des Unternehmens in Europa. Das erneute Umsatzplus unterstreicht die Nachfrage nach Software-Lösungen. Diese unterstützen Unternehmen dabei, ihre Wertschöpfung messbar zu steigern, Prozesse transparenter zu machen und Effizienzpotenziale zu realisieren.

Copa-Data profitiert von Retrofit-Geschäft

Während viele Industrieunternehmen im Jahr 2025 Investitionszurückhaltung zeigten, konnte Copa‑Data seine Marktposition behaupten. Ein wesentlicher Treiber war das Thema Retrofit: Anstatt ausschließlich auf Neuinvestitionen zu setzen, begleitete der Anbieter zahlreiche Kunden bei der Modernisierung bestehender Anlagen. Ziel war es, mit überschaubaren Investitionen einen messbaren Business‑Impact zu erzielen und den ökonomischen Nutzen für Anlagenbetreiber zu erhöhen. Jürgen Schrödel, Geschäftsführer von Copa‑Data Deutschland, erläutert: „Mit Zenon bieten wir weit mehr als eine Software-Plattform. Wir begreifen Zenon als wirtschaftliches Betriebssystem industrieller Wertschöpfung, das Daten von der Feldebene bis in übergeordnete Systeme durchgängig verfügbar macht.“

Strategische Ausrichtung und Entwicklungsperspektiven

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2026 verfolgt Copa‑Data einen gezielten Ansatz bei der Begleitung von Investitionsvorhaben. Schrödel kommentiert: „Wir schauen sehr genau hin, wo investiert wird. In den vergangenen Jahren waren massive Investitionsrückgänge zu verzeichnen. Deshalb haben wir uns 2025 stark auf bestehende Anlagen fokussiert. Für 2026 erwarten wir jedoch wieder mehr Investitionen, insbesondere im Bereich Infrastruktur.“

Insbesondere intelligente Building‑Management‑Systeme sieht das Unternehmen als zukunftsträchtige Wachstumsfelder. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Datendurchgängigkeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, die fundierte Entscheidungen und höhere Effizienz ermöglicht. Themen wie Cyber‑Security, Green‑Manufacturing und Modularisierung bleiben darüber hinaus wichtige Bestandteile der strategischen Ausrichtung.

Fachmesse SPS als Impulsgeber für Copa-Data

Einen weiteren positiven Einfluss auf die Entwicklung von Copa‑Data in Deutschland hatte die SPS - Smart Production Solutions 2025 in Nürnberg. Dort zog das Unternehmen eine hohe Besucherfrequenz an und führte zahlreiche Gespräche zu Digitalisierung, Retrofit‑Projekten, Energieeffizienz sowie Building‑Management‑Lösungen. Die Resonanz zeigt, dass der Bedarf an pragmatischen, wirtschaftlich wirksamen Konzepten in der Industrie weiter wächst. Schrödel betont, dass Unternehmen heute weniger nach Visionen, sondern nach konkret umsetzbaren Lösungen suchen, die kurzfristig Wirkung entfalten und messbare wirtschaftliche Vorteile bringen.

Copa-Data-Plattform als Grundlage für künftige KI-Anwendungen

Mit seiner Plattform Zenon legt Copa-Data über kurzfristige Effizienzsteigerungen hinaus die Basis für zukünftige KI-Anwendungen. Für den erfolgreichen Einsatz von KI sind hochwertige, strukturierte und kontextualisierte Daten entscheidend. Diese Daten werden mit der Software-Plattform entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhoben, zusammengeführt und in ihre jeweiligen betrieblichen Kontexte gesetzt. Auf dieser Datenbasis können weiterführende Analysen durchgeführt und KI-gestützte Geschäftsmodelle entwickelt werden, die die digitale Transformation der Industrie weiter vorantreiben.

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