Um Fehlverdrahtungen bei der Stromzuführung im Schaltschrank insbesondere bei einer großen Anzahl an Leitungen zu vermeiden, hat Conta‑Clip neue Potentialverteilerklemmen „PPVK“ vorgestellt. Die Lösung unterstützt eine klare, übersichtliche Energieverteilung in Wechsel‑ und Gleichstrom‑Steuerstromkreisen. Dank kompakter Bauweise und reduziertem Verdrahtungsaufwand lassen sich Betriebsmittel effizient, platzsparend und mit hoher Prozesssicherheit versorgen.
Potentialverteilerklemmen für effiziente Verdrahtung und Anwenderfreundlichkeit
Die neuen „PPVK“-Potentialverteilerklemmen zeichnen sich durch vielfältige Markierungsmöglichkeiten und einfache Handhabung aus. Leiter können werkzeuglos eingeführt werden, und der geringe Steckwiderstand gewährleistet eine dauerhafte, zuverlässige Verbindung. Die beidseitige Querverbindung der Einspeiseklemmen mit den angeschlossenen Potentialverteilerklemmen ermöglicht eine ausgewogene Aufteilung des zulässigen Summenstroms auf beide Verteilrichtungen. Das reduziert lokale Überlastungen und fördert eine gleichmäßige Strombelastung im gesamten System. Ein integrierter, isolierter Pusher dient der sicheren Dekontaktierung der Leiter. Abhängig vom Einsatzszenario lässt sich zwischen einer abwechselnden oder gruppierten Blockbauweise wählen. Dies ist ein Vorteil bei der individuellen Schaltschrankplanung.
Technische Eigenschaften und modulare Erweiterbarkeit
Die Sechs-Quadratmillimeter-Einspeiseklemmen sind für einen Bemessungsstrom von 41 Ampere ausgelegt. Die 1,5-Quadratmillimeter-Verteilerklemmen sind für 16 Ampere dimensioniert. Alle eingesetzten Isolierstoffe sind schadstofffrei und nach UL 94 V‑0 selbstverlöschend klassifiziert. Dies sorgt für eine hohe thermische und elektrische Sicherheit.
Erweiterbare Potentialverteilerklemmen
Vorkonfektionierte Potentialverteilerblöcke inklusive Zubehör reduzieren Variantenvielfalt, Lagerhaltung und Beschaffungskosten. Auch nach der Inbetriebnahme lassen sich die Potentialverteiler flexibel erweitern: Weitere Potentialverteilerklemmen können über den zweiten Querverbindungskanal nachgerüstet und in die bestehende Potentialverteilung eingebunden werden.