Siemens optimiert Raumnutzung für Einschubtechnik
Motormanagement-System mit SPE für industrielle Schaltanlagen
Dienstag, 22. Oktober 2024
| Redaktion
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Motormanagement-System „Simocode M-CP“, verbaut im Einschub
Motormanagement-System „Simocode M-CP“, verbaut im Einschub, Bild: Siemens

Speziell für Motor Control Center hat Siemens mit „Simocode M-CP“ eine effiziente Motormanagement-Produktfamilie mit geringem Installationsaufwand entwickelt. Sie ergänzt das bestehende Simocode-Portfolio und ist auf die Anforderungen von Motor Control Centern zugeschnitten. Das Motormanagement zeichnet sich durch kompakte Bauweise, erweiterte Funktionalität und Kompatibilität mit Ethernet-basierter Kommunikation aus. Zukünftig kann das System durch den Erwerb von Lizenzen an unterschiedliche betriebliche Anforderungen angepasst werden. Diese Lizenzen schalten je nach Anwendung zusätzliche Funktionen frei. Motor Control Center dienen der effizienten Energieverteilung an Motoren und ermöglichen eine präzise Steuerung und Überwachung. Darüber hinaus bieten sie Schutz vor Überlast, Kurzschluss und anderen elektrischen Fehlern. Die Branchen reichen von der Chemieindustrie über Infrastruktur, Zellstoff und Papier, Bergbau und Stahl bis hin zur Wasser- und Abwasserwirtschaft.

Motormanagement platzsparend und flexibel in Schaltanlagen einbauen

Die neue Produktreihe „Simocode M-CP“ ist für die Einschubtechnik in Schaltanlagen optimiert. Das vielseitige Gerät bietet die Wahl zwischen Fronttafeleinbau und Hutschienenmontage. Es reduziert so den Platzbedarf und senkt den Installationsaufwand. Mehr integrierte Funktionen im Grundgerät sorgen für weniger Varianz. Sechs digitale Eingänge und vier Relaisausgänge machen Zusatzmodule überflüssig.

Single Pair Ethernet Busphysik für Einschubtechnik ausgelegt

Um eine schnelle und zuverlässige Datenübertragung zu ermöglichen, nutzt „Simocode M-CP“ die Single Pair Ethernet (SPE)-Technologie. Die neue Busphysik erfüllt auf intelligente Weise die Anforderungen des Schaltanlagenbetriebs und reduziert gleichzeitig den Verdrahtungsaufwand mit dünnen, zweiadrigen Kabeln. Die Kommunikation im Einschub erfolgt über nur zwei Adern. 

Motormanagement-System mit zukunftssicherer Technik 

Durch den Erwerb von Lizenzen, die je nach Anwendung zusätzliche Funktionen freischalten, kann „Simocode M-CP“ künftig an unterschiedliche betriebliche Anforderungen angepasst werden. Dies erspart den Kauf und die Installation separater Produkte und macht das System zukunftssicher. Ein Beispiel ist die Integration von Condition Monitoring direkt in das Motormanagementsystem. Separate Sensoren werden nicht mehr benötigt. Die wichtigsten Parameter können nun über den Motor und die Strom- und Spannungsmessmodule überwacht werden, was die Einrichtung vereinfacht. Durch den Erwerb einer Lizenz können Anwender die Datenbereitstellung durch „Simocode M-CP“ für erweiterte Funktionen wie die Motorstromsignaturanalyse (MCSA) oder die KI-basierte Erkennung von Anomalien und Schäden an Motoren und Maschinen freischalten, um den Betrieb effizienter zu gestalten und die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

Integrierte Nachhaltigkeit

Neben der Verwendung von Recyclingmaterialien für Produktion und Verpackung zahlt sich die hohe Qualität der Produkte durch eine lange Lebensdauer aus. Mit seinen zahlreichen Diagnosefunktionen warnt „Simocode M-CP“ frühzeitig vor Unregelmäßigkeiten. So kann das Motormanagementsystem dazu beitragen, die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen und die Lebensdauer der Motoren zu verlängern. Langfristige Firmware-Updates stellen sicher, dass das System über Jahre funktionsfähig und auf dem aktuellen Stand bleibt.

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