Auf der Logimat 2026 vom 24. bis 26. März in Stuttgart rückt Kuka das Thema mobile Robotik in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. Gemeinsam mit Partnern wie Synaos, Wiferion und FPT Robotik beteiligt sich das Unternehmen an der „Interoperability Arena“ in Halle 8, Stand B61. Auf einer Fläche von mehr als 600 Quadratmetern wird dort das Zusammenspiel autonomer mobiler Roboter und stationärer Industrierobotik praxisnah demonstriert.
Mobile Robotik im Zusammenspiel mit 6-Achs-Robotern
Im Zentrum des Showcases steht die Interaktion zwischen autonomen mobilen Robotern und klassischer 6-Achs-Robotik. Auf einer eigenen Präsentationsfläche innerhalb der Arena zeigt Kuka, wie mobile Plattformen wie „KMP 250P“ und „KMP 600P“ Paletten bereitstellen, die anschließend von einem „KR IONTEC“ automatisiert palettiert werden. Der Aufbau wird durch den Systempartner FPT Robotik umgesetzt. Die mobilen Einheiten bewegen sich dabei nicht nur im Kuka-Bereich, sondern nutzen auch die gemeinsame Fahrfläche der Partner. So entsteht ein durchgängiges Szenario, das reale Anwendungen der mobilen Robotik in der Intralogistik abbildet.
Herstellerübergreifende Steuerung für mobile Robotik
Ein wesentliches Element der Präsentation ist die Orchestrierung gemischter Flotten. Unterschiedliche AMR- und Robotiksysteme arbeiten in Live-Szenarien von der Transportaufgabe über das Lademanagement bis zur Flottenkoordination zusammen. Die herstellerunabhängige Plattform „SYNAOS Intralogistics Platform“ übernimmt die Koordination der eingesetzten Fahrzeuge. Ergänzend zeigt Kuka die eigene Software-Lösung „KUKA.AMR Fleet“ sowie das Betriebssystem „KUKA.AMR OS“. Diese ermöglichen eine Integration in bestehende Infrastrukturen.
Premiere: Mobiler Gabelstapler für die mobile Robotik
Eine Produktneuheit erweitert das Portfolio im Bereich mobile Robotik: Mit dem mobilen Gabelstapler „KMF 1500P-CB“ stellt der Hersteller erstmals ein System vor, das Lasten bis 1.500 Kilogramm heben kann. Die maximale Hubhöhe beträgt bis zu drei Meter. Das Fahrzeug wird auf der Fachmesse live präsentiert und demonstriert die Handhabung eines autonomen mobilen Roboters auf der Gabel. Durch die Steuerung über das eigene Betriebssystem und die Software lässt sich der Stapler in bestehende Flottenkonzepte integrieren.
„Interoperability Arena“ auf der Logimat
Neben Kuka sind weitere Unternehmen der Kuka Group auf der Logimat vertreten. Swisslog zeigt in Halle 1 Lösungen für integrierte Automatisierung und Software. Visual Components demonstriert in Halle 8, Stand D80, wie Logistik- und Produktionsprozesse mithilfe von 3D-Simulation geplant und validiert werden können. Mit dem gemeinsamen Auftritt in der „Interoperability Arena“ wird deutlich, wie mobile Robotik, stationäre Robotik und digitale Planungstools zu einem integrierten Gesamtsystem zusammengeführt werden können.