Schon Monate vor Messebeginn zeichnet sich für die kommende Ausgabe der E-World Energy & Water eine außergewöhnlich hohe Nachfrage ab. Nach Angaben der Veranstalter sind bereits 85 Prozent der verfügbaren Ausstellungsflächen vergeben. Aufgrund des starken Interesses erweitert die Leitmesse der europäischen Energiewirtschaft ihre Präsenz in der Messe Essen und belegt vom 16. bis 18. Februar 2027 zusätzlich die Hallen 7 und 8. Die hohe Auslastung verdeutlicht die Bedeutung der E-World 2027als zentrale Plattform für die Energiewirtschaft. In einer Phase, die von Energiewende, Digitalisierung und neuen regulatorischen Anforderungen geprägt ist, bleibt der persönliche Austausch für viele Unternehmen ein wichtiger Bestandteil ihrer Geschäfts- und Transformationsstrategien.
Größere Ausstellungsfläche für die E-World 2027
Mit der zusätzlichen Belegung der Hallen reagiert die Messe auf das anhaltend hohe Interesse der Aussteller. Während die Hallen 1 bis 7 Raum für Produktpräsentationen, Innovationen und Fachgespräche bieten, übernimmt Halle 8 künftig vor allem Service- und Infrastrukturaufgaben. Dort sollen unter anderem größere Garderobenbereiche und zusätzliche Gastronomieangebote den Aufenthalt der Besucher komfortabler gestalten. Erstmals wird zudem der Eingang Ost geöffnet. Insbesondere Fachbesucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, sollen dadurch einen direkteren Zugang zum Messegelände erhalten. Stefanie Hamm, Geschäftsführerin der E-World, erklärt: „Diese Nachfrage unterstreicht den Stellenwert der E‑world für die europäische Energiewirtschaft. Gerade in Zeiten tiefgreifender Transformation bleiben persönlicher Austausch und direkte Vernetzung entscheidende Erfolgsfaktoren.“
E-World 2027 setzt auf resiliente Infrastrukturen
Neben der Flächenerweiterung baut die Messe auch ihr thematisches Angebot aus. Erstmals wird das Thema „Resiliente Infrastrukturen“ als eigenständiger Schwerpunktbereich in das Programm aufgenommen. Hintergrund sind steigende Anforderungen an die Sicherheit und Stabilität moderner Energiesysteme. Geopolitische Spannungen, zunehmende Cyber-Bedrohungen, neue gesetzliche Vorgaben und die Auswirkungen des Klimawandels stellen Energieversorger, Netzbetreiber und Kommunen vor neue Herausforderungen. Der neue Themenbereich soll deshalb verschiedene Aspekte der Resilienz zusammenführen und Lösungsansätze für eine widerstandsfähige Energieversorgung aufzeigen.
Resiliente Infrastrukturen rücken in den Mittelpunkt
Im Fokus stehen unter anderem die Absicherung digitalisierter Netze, Maßnahmen zur IT-Sicherheit, technologische Konzepte zur Versorgungssicherheit sowie Strategien zur Anpassung an klimatische Veränderungen. Damit greift die E-World ein Thema auf, das für Betreiber kritischer Infrastrukturen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Begleitet wird der Schwerpunkt von einem eigenen Vortragsforum. An allen drei Messetagen sollen Experten aktuelle Entwicklungen, regulatorische Rahmenbedingungen und Praxisbeispiele vorstellen. Ziel ist es, den Austausch über konkrete Lösungsansätze zu fördern und die komplexen Zusammenhänge moderner Energiesysteme verständlich zu vermitteln.
E-World 2027 startet mit Rückenwind ins neue Messejahr
Der aktuelle Buchungsstand zeigt, dass die Branche die E-World weiterhin als wichtigen Treffpunkt für Geschäftsanbahnung, Wissensaustausch und Vernetzung nutzt. Gleichzeitig spiegelt das neue Fokusthema die Herausforderungen wider, mit denen sich die Energiewirtschaft in den kommenden Jahren beschäftigen wird. Mit zusätzlicher Ausstellungsfläche, hoher Nachfrage und einem erweiterten Themenangebot positioniert sich die E-World 2027 erneut als zentrale Plattform für die europäische Energiewirtschaft.