Neuer Vorstand fokussiert Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit
Jessica Bethune steht künftig an der Spitze des VDMA Elektrische Automation
Donnerstag, 18. Juni 2026
| Redaktion
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Jessica Bethune, Vice President Industrial and Process Automation bei Schneider Electric
Jessica Bethune, Vice President Industrial and Process Automation bei Schneider Electric, Bild: EAD-portal.de / Susanne Woggon

Der VDMA Elektrische Automation hat auf seiner Mitgliederversammlung am 16. Juni 2026 in Bad Nauheim einen neuen Vorstand für die Amtsperiode bis 2030 gewählt. Künftig steht Jessica Bethune, Vice President bei Schneider Electric, an der Spitze des Fachverbands. Sie übernimmt den Vorsitz von Jörg Freitag, der nach Erreichen der maximalen Amtszeit aus dem Gremium ausscheidet. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gerd Hoppe von Beckhoff Automation gewählt. Neben den Vorstandswahlen nutzten die Mitgliedsunternehmen die Veranstaltung, um zentrale Herausforderungen für die kommenden Jahre zu diskutieren. Themen wie Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit standen dabei im Mittelpunkt.

VDMA setzt Fokus auf Zukunftsthemen der Automation

Impulse für die neue Amtsperiode lieferte ein Workshop mit den Mitgliedsunternehmen. Dort wurden die wichtigsten Handlungsfelder für die kommenden Jahre identifiziert. Im Fokus standen die Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen, die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts sowie die Rolle neuer Technologien für die Automatisierung. Begleitet wurde die Mitgliederversammlung von Fachvorträgen zur wirtschaftlichen Lage des Maschinen- und Anlagenbaus, aktuellen Konjunkturtrends sowie dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und humanoider Robotik in industriellen Anwendungen.

VDMA wächst weiter

Der scheidende Vorsitzende Jörg Freitag zog eine positive Bilanz der vergangenen Jahre. „Die kontinuierlich gestiegene Zahl seit 2018 unserer Mitgliedsunternehmen von 229 auf heute über 330 zeigt eindrucksvoll die hohe Relevanz und Attraktivität des Fachverbands für die Branche. Gemeinsam ist es uns gelungen, die Elektrische Automation als zentralen Enabler des digitalen Wandels im Maschinen- und Anlagenbau zu stärken und den Fachverband zukunftsorientiert aufzustellen.“ Mit inzwischen mehr als 330 Mitgliedsunternehmen zählt der Fachverband zu den wichtigen Plattformen für den Austausch zwischen Automatisierungstechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau. Seit 26 Jahren vertritt er die Interessen der Branche und engagiert sich unter anderem für die digitale Vernetzung industrieller Systeme.

VDMA sieht Elektrische Automation als Schlüsseltechnologie

Mit Blick auf die kommenden Jahre betonte die neue Vorsitzende die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit innerhalb der Branche. Jessica Bethune erklärt: „Die Branche steht vor vielfältigen Herausforderungen, von zunehmender Volatilität und intensivem Wettbewerb bis hin zu geopolitischen Einflüssen. Umso wichtiger ist ein starker Verbund, in dem wir gemeinsam Lösungen entwickeln, Innovationen vorantreiben und unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichern. Die Elektrische Automation spielt dabei eine Schlüsselrolle für eine vernetzte, resiliente und zukunftsfähige Industrie.“ Die Elektrische Automation gilt als wichtige Voraussetzung für Digitalisierung, Vernetzung und Effizienzsteigerungen im Maschinen- und Anlagenbau. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den neuen Vorstand, die technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Mitgliedsunternehmen aktiv mitzugestalten.

Neuer VDMA-Vorstand bis 2030 gewählt

Dem Vorstand des VDMA Elektrische Automation gehören für die Amtsperiode 2026 bis 2030 neben Jessica Bethune und Gerd Hoppe auch Dr. Thomas Bürger, Thomas Fechner, Dr. Tobias Frank, Volker Glöckle, Rolf Heinsohn, Dr. Ulrich Viethen sowie Mathias Wolpiansky an. Das Gremium wird die strategische Ausrichtung des Fachverbands in den kommenden vier Jahren begleiten und die Interessen der Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vertreten.

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