Pepperl+Fuchs erweitertet IO-Link Portfolio um UHF RFID-Reader
Donnerstag, 20. April 2023
| Redaktion
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UHF RFID-Reader an einer Förderstecke
Anwendung in der Intralogistik: UHF RFID-Reader an einer Förderstecke, Bild: Pepperl+Fuchs

Mit dem UHF RFID Reader „IUT-F191-IO-V1“ schließt Pepperl+Fuchs eine Lücke im Portfolio und ermöglicht Kunden einen einfachen Zugang zu UHF RFID. In den letzten Jahren hat sich IO-Link als Schnittstelle am Markt etabliert und ist zunehmend verbreitet. Gründe hierfür sind die standardisierte Schnittstelle, welche Kunden eine einheitliche und leichte Integration vieler verschiedener Sensoren ermöglicht. Auch die schnelle Installation und der einfache Austausch im Feld sind Vorteile von IO-Link.

Nun wird das bisherige HF RFID Portfolio im Bereich von 13,56 MHz für IO-Link um einen UHF RFID-Reader erweitert. Der „IUT-F191-IO-V1“ schließt die Lücke zwischen HF - RFID und den bereits bei Pepperl+Fuchs vorhandenen UHF-Systemen. Dort, wo die Reichweite von HF-Systemen nicht mehr ausreichend ist oder der Kunden aus anderen Gründen eine UHF-Lösung bevorzugt, zum Beispiel weil bereits eine UHF-Lösung im Einsatz ist und durchgängig genutzt werden soll, findet der neue UHF RFID-Reader sein Einsatzgebiet. In einer Vielzahl von Anwendungen sind Schreib-/Leseabstände von etwa ein Meter völlig ausreichend. Weiterhin ermöglicht die IO-Link Schnittstelle eine einfache und kostengünstige Integration in gegebenenfalls bereits existierende IO-Link Netze sowie eine schnelle Inbetriebnahme und Austauschbarkeit. Auch der Easy-Mode, der schon aus den HF RFID Schreib-/Lesegeräten mit IO-Link bekannt ist, reduziert den Programmieraufwand für den Anwender. Er ermöglicht einen leichten Zugang zu UHF RFID-Anwendungen. Im Expert-Mode stehen weiterhin erweiterte Einstellmöglichkeiten zur Verfügung.

UHF RFID-Reader in der Intralogistik im Einsatz

Anwendungen finden sich beispielsweise in der Intralogistik, wo bereitgestellte Materialien an Maschinen vor ihrer weiteren Verarbeitung identifiziert werden sollen, um Fehler und somit Störungen des Produktionsablaufs zu vermeiden und eine durchgängige Rückverfolgbarkeit über den gesamten Herstellungsprozess eines Produktes zu gewährleisten. Auch an Förderstrecken oder automatisierten Lagersystemen, wo häufig IO-Link bereits zum Anschluss weiterer Sensorik und Komponenten eingesetzt werden, ergeben sich Anwendungsmöglichkeiten.
 

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