Widerstandsmessung im Millisekundentakt
Milliohmmeter für die Inline-Prüfung
Donnerstag, 02. März 2023
| Redaktion
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Bis zu 100 Messungen je Sekunde bewältigt das hochpräzise Milliohmmeter
Bis zu 100 Messungen je Sekunde bewältigt das hochpräzise Milliohmmeter, Bild: Burster

Die Widerstandsmessung ist in vielen Bereichen ein wichtiger Faktor in der Qualitätssicherung. Ob Kontaktfahnen von Akkupacks in der Elektromobilität, in Powertools oder der Kommunikationselektronik: Übergangswiderstände im Milliohmbereich geben Auskunft über die Qualität der Punktschweiß-Verbindung und ihrer Hochstromfähigkeit.

Ebenso lassen sich schnell und sicher Motoren- oder Relaisspulen testen sowie Schmelzsicherungen, Heizdrahtwendel, Magnetspulen, Steckkontakte und Schalter überprüfen. Für diese wichtigen Aufgaben entwickelte der Messtechnik- und Sensorhersteller Burster den Resistomat 2311, ein hochpräzises Milliohmmeter für schnellste Inline-Prüfung in der Fertigung. Mit bis zu 100 Messungen pro Sekunde ist es für eine 100-prozentige Kontrolle in der Massenproduktion geeignet. Das kompakte Messgerät mit den Maßen 110 x 110 x 183 Millimeter bietet Messbereiche von 20 Milliohm bis 200 Kiloohm bei einer Messgenauigkeit von 0,03 Prozent vom Messbereich. Bis zu zehn individuell einstellbare Material-Temperaturkoeffizienten in Verbindung mit einer Temperaturkompensation im Bereich 0 - 100 Grad Celsius machen die Messungen temperaturunabhängig.

Für eine automatisierte Inline-Prüfung

Schnelle Messungen ab zehn Millisekunden inklusive Bewertung garantieren einen hohen Durchsatz. 32 individuell voreinstellbare Messprogramme erlauben eine individuelle Messung auch bei häufig wechselnden Produkten in der Fertigungslinie. Ein integrierter Datenlogger speichert bis zu 900 Messwerte pro Messprogramm. Schnittstellen wie Profinet, Ethernet/IP oder Ethercat sorgen für eine schnelle Einbindung in unterschiedlichste Fertigungsumgebungen. Ein Zwei- bzw. Vierfach-Komparator mit Schaltausgängen klassifiziert und selektiert die Prüflinge. Die Messleitungen werden durch eine integrierte Kabelbrucherkennung überwacht, ein PT100 Sensor oder ein Pyrometer erfassen die Daten zur Temperaturkompensation. Für induktive Prüflinge ist ein Messeingangsschutz integriert, der zuverlässig Spannungsspitzen beim Abklemmen verhindert. Speziell für das Messen von Kontaktübergangswiderständen bei der Trockenkreismessung ist die Bürdespannung auf 20 Millivolt begrenzbar, was das sogenannte Fritten, also das Durchbrennen von Kontaktschichten, verhindert.
 

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