Kompaktes Multiachs-Servosystem mit hoher Leistungsdichte

In einem kompakten Packaging werden bis zu drei Achsen, Versorgung, Netzfilter, Bremswiderstand und Zwischenkreis mit hoher Leistung vereint

Die neue Dias-Drive-Generation MDD 2000 von Sigmatek kombiniert hohe Leistung und Flexibilität zur Steuerung von Servomotoren in einem hochkompakten Design. Das modulare Multiachs-Servosystem ist mit Ein-, Zwei- und Dreiachsmodulen in unterschiedlichen Baugrößen bzw. Leistungsklassen konzipiert und bietet bereits in der Standardausführung viele Safety-Funktionen. Das flexible Servosystem kann ein- oder dreiphasig mit 230-480 VAC betrieben werden. Neben ein bis drei Achsen sind Versorgung, Netzfilter, Bremswiderstand und Zwischenkreis ebenfalls an board - und das auf nur 75x240x219 mm in Baugröße 1. Somit wird höchste Leistungsdichte erzielt. In Baugröße 1 schafft das Servosystem eine Leistung von 4 kW (3x 5 A Nenn- bzw. 3x 15 A Spitzenstrom) und in Baugröße 2 bis zu 9 kW (3x 10 A Nenn- bzw. 3x 30 A Spitzenstrom). Der Überlastfaktor liegt bei bis zu 300 Prozent. Sehr kurze Reglerzykluszeiten von 62,5 µs verleihen den Dias-Drives eine exzellente Servo-Performance.

Das kombinierte Versorgungs- und Achsmodul MDP 2000 mit bis zu drei integrierten Achsen kann standalone eingesetzt werden oder im Verbund mit beliebig vielen MDD-2000-Achsmodulen beider Baugrößen. So ist eine passgenaue Auslegung des Antriebskonzeptes einfach möglich. Die Installation wird dank geeigneter Verbindungsmechanik verkürzt. Alle Module können in Anreihtechnik schnell und werkzeuglos mit DCB „DC Connection Block“ und BCB „Bus Connection Block“ verbunden werden. So entfällt eine aufwendige Einzelverdrahtung für Strom, Zwischenkreiskopplung und Echtzeit-Ethernet-Kommunikation mit Varan-Bus.

Neben den sicheren Stopp-Funktionen Safe Torque Off (STO) und Safe Stop 1 (SS1) verfügt die MDD 2000-Serie standardmäßig über Safe Operating Stop (SOS), Safe Brake Control (SBC) sowie Safely-Limited Speed (SLS) und ermöglicht Anwendungen bis SIL 3, PL e, Kat. 4. Im Standard kommt die digitale Motorfeedback-Schnittstelle Hiperface DSL zum Einsatz, das spart Kabel und Zeit bei der Inbetriebnahme. Neben der Einkabellösung werden zahlreiche Gebervarianten unterstützt: Endat 2.1 und 2.2, Hiperface, Resolver, Sin/Cos, TTL, Biss-C oder Tamagawa. Eine integrierte Auto-Tuning-Funktion und vorgefertigte Motion-Softwarebausteine in der umfangreichen Library der Engineering Plattform Lasal verkürzen die Applikationserstellung.