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Hoch flexibel dank Modularisierung

COPA-DATA auf der SPS 2019, Halle 7, Stand 590

Copa-Data Modularisierung

Konsequent umgesetzt, könnte der modulare Anlagenbau die gesamte Prozessindustrie revolutionieren. Deshalb rückt COPA-DATA das Thema auf der diesjährigen SPS in Nürnberg in den Fokus. Vom 26. bis 28. November präsentiert der Softwarehersteller und Automatisierungsspezialist in Halle 7, Stand 590 zukunftsweisende Ansätze in der modularen Prozessindustrie.

Der Markt für Hersteller der Prozessindustrie verändert sich schneller als je zuvor. Immer kürzere Time-to-Market-Zeiten und kleinere Chargen erfordern höhere Flexibilität und Effizienz. Experten setzen große Hoffnungen in die Modularisierung von Anlagen, um die künftigen Anforderungen an die Prozessindustrie zu bewältigen. Erste Anwendungsbeispiele in der Praxis zeigen: Wenn Anlagen Plug and Produce gewährleisten, eröffnen sie großes technisches und wirtschaftliches Potenzial.

Der Dreiklang moderner Prozessabläufe

Konventionell aufgebaute prozesstechnische Anlagen können die Einführung neuer Produkte sowie veränderte Produktionsmengen oft nicht effizient bewältigen. Modularisierung, Konnektivität und Orchestrierung lautet der Dreiklang, hinter dem sich enormes Zukunftspotenzial verbirgt. zenon, die Software für Industrieautomatisierung von COPA-DATA, bildet den gesamten Prozessablauf dieses Dreiklangs ab und bietet die Grundlage, die Produktion in der Prozessindustrie auf eine neue Ebene zu heben.

In der Prozessindustrie spielen verkürzte Markteinführungszeiten eine immer größere Rolle und so muss dieser Dreiklang schon früh im Produktlebenszyklus abgebildet werden, spätestens mit der Prozessentwicklung. Auf der diesjährigen SPS in Nürnberg zeigt COPA-DATA gemeinsam mit Merck einen richtungsweisenden Ansatz für die Anwendung im Labor, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

Autarke Module im digitalen Zusammenspiel

Die Idee hinter der Modularisierung von Prozessanlagen ist zukunftsweisend: Eine Anlage setzt sich aus mehreren autarken Anlagenmodulen zusammen. Ein Modul wird z. B. auf einen bestimmten Prozessschritt, eine Automationskomponente oder die gesamte Anlage digital abgebildet. Je kleiner die Module, desto flexibler ist das System. Nach dem „Lego-Prinzip“ lassen sich Anlagen aus den einzelnen Bausteinen je nach Bedarf schnell und unkompliziert immer wieder neu zusammenstellen. Für die Betreiber bedeutet das eine enorme Effizienzsteigerung und Kostenersparnis. Denn ein Großteil des Engineerings findet bereits im Modul-Engineering statt.
Fertige Module können beliebig oft eingesetzt werden. MTP (Module Type Package) beschreibt einheitlich die verfahrenstechnischen Aspekte eines Anlagenmoduls und ist die Schnittstelle zwischen Verfahrens- und Automationstechnik. Hierbei handelt es sich um eine offizielle und herstellerübergreifende Norm (VDI/VDE/NAMUR 2658). Sobald die einzelnen MTPs in das Leitsystem auf einer höheren Automationsebene importiert sind, werden dort alle Funktionen automatisch zur Verfügung gestellt und von dort aus orchestriert. COPA-DATA zeigt am Beispiel eines aktuellen Projekts mit der Merck KGaA die Integration der MTPs sowie die Orchestrierung für die Anwendung im Laborumfeld.

„Im Kontext von Smart Factory wird oft nur über die Möglichkeiten geredet, Daten zu sammeln. Doch Daten ohne Bezug sind für den Anwender wertlos. Bei der Modularisierung von Prozessanlagen stehen Konnektivität und Orchestrierung im Mittelpunkt. Darin steckt großes Zukunftspotenzial – nicht nur für die Prozessindustrie“, sagt Jürgen Schrödel, Managing Director COPA-DATA Deutschland. „Deshalb stellen wir das Thema Plug and Produce bei der diesjährigen SPS in den Mittelpunkt und zeigen an Hand konkreter Beispiele, was heute schon möglich ist und wohin die Reise in Zukunft gehen wird.“

Besuchen Sie COPA-DATA auf der SPS in Halle 7 am Stand 590.

Hintergrundinformationen:

Über COPA-DATA

COPA-DATA ist Hersteller der Softwareplattform zenon®, die in der Fertigungsindustrie und in der Energiewirtschaft zur automatisierten Steuerung, Überwachung und Optimierung von Maschinen, Anlagen und Stromnetzen eingesetzt wird. Das unabhängige Familienunternehmen wurde 1987 von Thomas Punzenberger gegründet, hat seinen Hauptsitz in Salzburg und beschäftigt rund 270 Mitarbeiter weltweit. Der internationale Softwarevertrieb erfolgt über elf Tochtergesellschaften und zahlreiche Distributoren. Mehr als 240 zertifizierte Partnerunternehmen sorgen darüber hinaus für eine effiziente Software-Implementierung bei Endanwendern der Branchen Food & Beverage, Energy & Infrastructure, Automotive und Pharmaceutical. Im Jahr 2018 erwirtschaftete COPA-DATA einen Umsatz von 44 Millionen Euro.

Über zenon

zenon ist eine Softwareplattform von COPA-DATA für die Fertigungs- und die Energiebranche. Maschinen und Anlagen werden gesteuert, überwacht und optimiert. Offene und zuverlässige Kommunikation in heterogenen Produktionsanlagen zeichnen zenon besonders aus. Offene Schnittstellen und über 300 native Treiber und Kommunikationsprotokolle unterstützen die horizontale und vertikale Integration. Das ermöglicht die kontinuierliche Umsetzung des industriellen IoT und der Smart Factory. Projekte mit zenon sind hochgradig skalierbar.

zenon schafft Ergonomie, sowohl für den Projektersteller als auch für den Nutzer der fertigen Applikation. Die Engineering-Umgebung ist flexibel und vielseitig einsetzbar. Das Prinzip „Parametrieren statt Programmieren“ hilft schnell und fehlerfrei zu projektieren. Komplexe Funktionen für umfangreiche Anwendungen werden out-of-the-box mitgeliefert. Es entstehen intuitive und robuste Applikationen. Mit diesen können Anwender zu mehr Flexibilität und Effizienz beitragen.

Über Merck

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials tätig. Rund 52.000 Mitarbeiter arbeiten daran, im Leben von Millionen von Menschen täglich einen entscheidenden Unterschied für eine lebenswertere Zukunft zu machen: Von der Entwicklung präziser Technologien zur Genom-Editierung über die Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte – Merck ist überall. 2018 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 14,8 Milliarden Euro.
 

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