Mobile Industrial Robots steigert Umsatz im ersten Quartal 2021 um 55 Prozent

Søren E. Nielsen, Präsident von MiR

Mobile Industrial Robots (MIR) hat mit einer Umsatzsteigerung von 55 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres sein bestes Q1-Ergebnis aller Zeiten erzielt. Viele multinationale Unternehmen wie Novo Nordisk, Ford oder Honeywell optimieren ihren Materialtransport und ihre interne Logistik mit den autonomen mobilen Robotern (AMR) des Pioniers aus Dänemark und haben dafür große Flotten bestellt. Die Pandemie verstärkt die Nachfrage nach automatisierten Lösungen zusätzlich, so dass sich aus vielen Pilotprojekten mittlerweile vollwertige Konzepte mit bis zu 50 Robotern entwickelt haben. Um seine Marktführerschaft zu verteidigen und die Nachfrage der Kunden optimal zu bedienen, investiert MIR weiterhin stark in Qualität und Service.

„Unsere Kunden setzen die Roboter mittlerweile direkt in ihrer Kernproduktion ein. Dafür müssen sie besonders robust sein“, sagt Søren E. Nielsen, der 2020 vom CTO von Mobile Industrial Robots zum Präsidenten des Unternehmens aufstieg. „Die guten Ergebnisse des ersten Quartals sind unter anderem auf die hohe Nachfrage nach unserem neuesten Roboter, dem MIR 250, zurückzuführen. Er wurde speziell für den Einsatz in der industriellen Produktion konzipiert. Gleichzeitig ist er kleiner und niedriger als gängige Modelle mit vergleichbarer Traglast. Damit eignet er sich ideal für dynamische Produktions- und Logistikumgebungen“, so Nielsen weiter. „Die Weiterentwicklung des bereits starken Flottensystems, MIR Fleet, stand im Fokus, da sie die MIR-Roboter verwaltet und die Integration in Kundensysteme wie ERP und WMS ermöglicht. Auf diese Weise erleichtern wir es unseren Kunden, ihre Roboter-Flotten zu vergrößern. Mit unserem neuen Servicemodulen unterstützen wir Anwender lokal und global zusätzlich."

Insbesondere die Automobil- und Elektronikindustrie, aber auch die Branche der schnelllebigen Konsumgüter (FMCG) sowie die Pharmaindustrie und Logistik setzen bereits stark auf AMRs. Ferner treibt die Pandemie die Entwicklung von Reinigungsmodulen für MIR-Roboter voran, die zur Desinfektion von Büros, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Orten genutzt werden. Ein weiterer Wachstumstreiber ist die zunehmende Integration der MIR-Roboterplattformen in bestehende Produkte im Rahmen von OEM-Lösungen. So gestalten etliche Technologiehersteller ihre Automatisierungslösungen mobiler und flexibler. KEN Hygiene Systems hat beispielsweise das Befüllen und Entleeren von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten in Krankenhäusern mit MIR-Robotern automatisiert.