Kuka steigert Umsatz um 26,8 Prozent in den ersten neun Monaten 2021

Weltweite Nachfrage nach Robotik und Automatisierung

Peter Mohnen, CEO bei Kuka

Kuka hat in den ersten neun Monaten 2021 ein starkes Ergebnis erwirtschaftet. Von Januar bis September 2021 verbuchte der Konzern einen Auftragseingang von rund 2,7 Milliarden Euro, rund 35,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 26,8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag mit 45,5 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert von -70,5 Millionen Euro und die Ebit-Marge stieg auf 1,9 Prozent. Eine Rückstellung für den Ausfall eines Großkunden in Asien verhinderte, dass das operative Ergebnis noch besser ausfiel.

„Robotik, Digitalisierung und Automatisierung sind in der modernen Fertigung unverzichtbar geworden. Wir bedienen eine weltweit steigende Nachfrage, nicht nur in traditionellen Industrie-Bereichen, sondern auch bei kleineren und mittleren Unternehmen und in neuen Märkten wie Consumer Goods und E-Commerce/Retail. Kuka ist zudem im nachhaltigen Umgang mit Energie und dem Wandel hin zu neuen Antrieben ein innovativer Automatisierungspartner mit Erfahrung.“ Peter Mohnen, CEO bei Kuka. So realisierte Swisslog für Lebensmittelhändler wie Rapunzel, Denner oder Nestlé große automatisierte Lager- und Verteillösungen. Kukas Logistik-Spezialist verzeichnete in den ersten neun Monaten deutliche Zuwächse bei Auftragseingängen und Umsätzen. Das Business Segment Robotics erwirtschaftete ein zweistelliges Wachstum, das Ebit verbesserte sich auf 37,6 Millionen Euro und die Ebit-Marge lag mit 5,1 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert.

Vor allem in Nordamerika setzen Automobilhersteller zunehmend auf die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten. Hier begleitet Kukas Anlagenbau-Sparte Systems die Kunden mit Erfahrung und Know-how und gewann zahlreiche Aufträge. Die Auftragseingänge des Geschäftsbereichs stiegen insgesamt in den ersten neun Monaten um 67,8 Prozent und die Umsätze um 44,9 Prozent. Megatrends wie Digitalisierung, Individualisierung von Produkten, demografischer Wandel und eine zunehmende Regionalisierung aufgrund globaler Unsicherheiten: All das erfordert immer flexiblere und gleichzeitig effizientere Lösungen für das Produktionsumfeld.

„Die Welt ist im Wandel und die Pandemie hat diesen Wandel beschleunigt. Im Mittelpunkt all unserer Aktivitäten stehen unsere Kunden. Sie verlangen nach flexibler Automatisierung und einem einfachen Umgang mit neuen Technologien - vor allem in Märkten, die bisher wenig automatisiert sind. Kuka arbeitet hier an den richtigen Lösungen. Wir blicken daher positiv in die Zukunft“, sagte Peter Mohnen. „Allerdings bergen globale Lieferengpässe Risiken, die wir derzeit auch spüren. Dank unserer gut organisierten und flexiblen Supply Chain können wir die Lage aber bisher gut managen und Kundenaufträge bedienen.“